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Meine liebsten Porridge-Rezepte – von wegen schnöder Haferschleim ;-)

Die Meinungen gehen auseinander… Ist es nun Haferschleim oder Porridge?

Manche hassen ihn, manche lieben ihn – den von treuen Fans als „Porridge“ geschätzten, von ablehnenden Menschen als „Haferschleim“ oder auch „Haferflockenpampe“ betitelten Haferbrei. In meinem Fall ist es also das gute alte Porridge, weil ich es einfach liebe. Es gibt sooo viele Varianten und Abwandlungsmöglichkeiten, sodass meiner Meinung nach für jeden Geschmack etwas machbar ist und sowohl schokoladige Schleckermäuler als auch fruchtige Süßzungen auf ihre Kosten kommen können. Auf mehrfachen Wunsch, auch auf Nachfrage von meiner lieben Blogger-Freundin Sarah von Faszination Abu Dhabi,stelle ich nachfolgend meine liebsten Porridge-Rezepte vor, die teils super schnell und einfach, teils etwas aufwendiger zubereitet werden. Alle lassen sich hervorragend variieren und abwandeln, sind tolle Sattmacher und können (bei Verwendung von laktosefreier Milch/Sahne/Joghurt etc. natürlich nur 🙂 ) in den Ernährungsplan bei Laktoseintoleranz sowie ins Frühstücks-Repertoire beim Clean Eating einfließen. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen, -zubereiten & vor allem -essen! 🙂

Klassische vs. moderne Zubereitung von Porridge (stundenlang köcheln war gestern)

Bevor ich meine bevorzugte Zutatenliste und verschiedene Zubereitungsvarianten aufzähle, mache ich noch einen kleinen Abstecher und erzähle kurz, was Porridge eigentlich ist. Im Prinzip ist Porridge, wie oben bereits geschrieben, nichts Anderes als ein einfacher, cremiger (für alle Anti-Porridge-Leute: schleimiger 🙂 ) Getreidebrei, der aus Haferflocken als Hauptzutat mit Wasser und/oder Milch und/oder Sahne zubereitet wird. Bekannt ist der Haferbrei den meisten von uns vielleicht vor allem aus Großbritannien und Schottland, wo er als warmes Frühstück auf den Tisch kommt. Viele von uns werden Porridge aber auch als das magenschonende, nährstoffreiche Essen kennen, welches beispielsweise bei Magen-Darm-Problemen wie Durchfall oder Magenschleimhautentzündung gekocht wird, da es nicht unnötig reizt oder belastet, sondern vielmehr mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt. Aber genug davon, hier nun meine versprochenen Varianten:

Viiiiiele mögliche Zutaten, 1 Ergebnis = 100 % abwechslungsreicher Porridge-Genuss

Ich schreibe nachfolgend einmal auf, was ich normalerweise in mein Porridge rühre, und ergänze es um die Zutaten, die mir als mögliche Varianten in den Sinn kommen:

Basis-Zutaten:

  • Haferflocken natürlich 🙂 (ob zart oder kernig, ist Geschmacksfrage, die zarten werden schön matschig und eignen sich eher fürs Kochen und für Brei-Varianten, wer es etwas fester mag, ist mit den kernigen gut beraten, denke ich. Mein „persönlicher Lieblings-Einkäufer“ (der übrigens ganz tolle Online-Marketing-News veröffentlicht, falls das jemanden hier interessiert 🙂 ), hat mir versehentlich einmal kernige Haferflocken mitgebracht und seither liebe ich diese Variante in meinem Porridge, da es so einfach etwas knuspriger ist!
  • (+ ggf. Hirseflocken, Dinkelflocken o.Ä. – ich mische immer ein bisschen)
  • Wasser
  • nach Belieben (laktosefreie) Milch und/oder Sahne

Freestyle-Zutaten für jeden Geschmack:

  • zerdrückte Banane
  • frisches Obst oder Tiefkühl-Obst
  • Fruchtmus wie Apfelmus, Mangomus etc.
  • Nussmus, Mandelmus, Kokosmus
  • gehackte Nüsse, Mandeln, Kokoschips/-flocken
  • Trockenobst
  • (laktosefreie) Milch, Buttermilch, Hafer-, Soja-, Dinkelmilch, Reisdrink, Kokosmilch
  • (laktosefreien) Joghurt, körniger Frischkäse, (laktosefreie) Sahne
  • Chia-Samen, Leinsamen
  • „Gewürze“ bzw. „Verfeinerungen“ wie z.B. Zimt, Vanille, Zucker (nicht beim Clean Eating), Stevia, Agavendicksaft, Honig etc.
  • (ungesüßte) Cornflakes als Topping
  • … Lasst eurer Kreativität freien Lauf! 🙂

1. Variante: Porridge „frisch kochen“ – Für alle, die noch ein wenig warten können

Wer morgens aufsteht und wenig Zeit oder einfach schon großen Hunger hat, sollte diese Rezept-Variante besser überspringen. 🙂 Alle, die dagegen Zeit haben und sich gern morgens schon an den Herd stellen, können die gewünschte Menge Flocken in einen Topf geben, etwa die doppelte Menge Wasser, Milch und/oder Sahne einfüllen und das ganze mit einer Prise Salz aufkochen und dann bei geringer Hitze unter häufigem Rühren so lange köcheln lassen, bis ein schöner Brei entsteht und alles schön cremig ist. Ist es noch zu klumpig oder zu fest, einfach ein wenig Flüssigkeit nachgeben. Nach Belieben mit weiteren Zutaten verfeinern und zum Beispiel mit Honig oder Agavendicksaft „würzen“.

2. Variante: Porridge „röstig frisch kochen“

Diese Variante mag ich besonders gerne: Im Prinzip ist die Zubereitung wie oben beim „frisch Kochen“, mit dem einzigen Unterschied, dass ich hier zum Beispiel Mandeln, Nüsse, Kokosflocken und Haferflocken kurz vorher in einer Pfanne oder direkt im Topf ohne Fett anröste. Bitte aufpassen, dass dabei nichts verbrennt – das ist etwas tückisch, da sich erst nichts tut und dann plötzlich ganz schnell alles verkokelt… 🙂

3. Variante: Fast- & Overnight-Porridge – Für Langschläfer, Hungrige und alle mit wenig Zeit

Das Fast- & Overnight-Porridge sind meine bevorzugten Varianten, die ich für gewöhnlich jeden Abend bzw. Morgen zubereite. Wie der Name „Overnight“ bereits nahelegt, handelt es sich dabei schlichtweg um eine Porridge-Variante, die abends zuvor „angesetzt“ wird. Ich nehme dazu meine gewünschte Flocken-Basis, gebe z.B. Mandeln, Nüsse, Kokosflocken und Rosinen dazu, verfeinere alles mit Zimt, Vanille und Stevia und übergieße das Ganze dann in einer geeigneten Schüssel mit kochendem Wasser. Anschließend lege ich einen Deckel oder einen größeren Teller darauf und lasse es über Nacht abgedeckt stehen. Zum Einweichen genügen auch schon um die 10 Minuten, womit wir bei der von mir so genannten Fast-Porridge-Variante wären – dann ist es eben nur nicht ganz so durchgezogen und cremig wie bei der Overnight-Version. Morgens wird das Ganze dann noch mit Joghurt oder Sahne und ggf. Kokosmus aufgelockert, evtl. etwas nachgesüßt und mit Cornflakes als Topping crunchig gemacht. 🙂

4. Variante: Overnight-Porridge à la Bircher Müsli

Gerne bereite ich mir auch schon abends ein leckeres Bircher Müsli vor, indem ich die Porridge-Basis plus Rosinen, Mandeln/Nüssen/Kokosflocken, Zimt, Stevia und Vanille wie soeben beschrieben mit etwas weniger kochendem Wasser übergieße und kurz stehen lasse. Sobald es abgekühlt ist, rühre ich eine halbe zerdrückte Banane und/oder ein wenig geriebenen Apfel unter, vermenge es mit cremigem Joghurt und einem Schuss Sahne und stelle es über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank. Morgens gebe ich dann noch ein wenig „frischen“ Joghurt hinzu und runde es mit meinen geliebten Cornflakes als Topping ab. 🙂

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